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Das Forschungszentrum
Projekt A.P.A: Firenze,
Prato, Pistoia

LGDN
Der Hund bei der Arbeit
Technische Hinweise
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Im Rahmen des Wandels der durch den Wolf an der Zootechnik hervorgerufenen Schäden hat das Zentrum für Studien und Dokumentation zum Wolf als Florenz zwischen 2008 und 2010 einige Projekte im Territorium der Toskana eingeleitet, die durch die öffentliche Verwaltung finanziert werden. Im Besonderen waren bei diesen Projekten die Provinzverwaltungen von Florenz und Pistoia sowie die APA (Züchterverbände der Provinz) von Florenz-Prato und Pistoia einbezogen, während sich das Projekt 2011 auch auf die Provinz Pisa ausdehnen wird. An diesem Vorhaben arbeitet zur Analyse der Effizienz der Maßnahmen das D.E.I.S.T.A.F. der Universität Florenz (Prof. Sorbetti Guerri) mit.
Die Projekte sehen die Durchführung von Maßnahmen zur Schadensverhütung durch Errichtung von elektrifizierten Schutzzäunen, Lieferung von elektronischen Abschreckungsmitteln und die Verbreitung von hinsichtlich ihres Verhaltens ausgewählten Schutzhunden vor, die vom Verband Abruzzesischer Hütehunde aus Castel del Monte bereit gestellt werden. Diese Verband hat spezifische technische Schulungsveranstaltungen für die Züchter organisiert, die die Hunde übernommen haben.
Zudem garantiert der Verband seine Verfügbarkeit für die Beratung bei Verhaltensproblemen der Hunde während des Prozesses ihrer Eingliederung in die Herde. Im Einzelnen wurden 5 Paare Abruzzesischer Hütehunde an Schafzüchter in den Bergen um Pistoia, im Gebiet von Empoli-Valdelsa und Valdarno geliefert. Der Erfolg, den die Hunde unter den Züchtern sowohl hinsichtlich des Schutzes der Herde als auch einer begrenzten Aggressivität gegenüber den Personen erzielen, erlauben einen Ausblick auf die nahe Zukunft mit einer Verbreitung weiterer Hundepaare, die ohne Zweifel eine der effizientesten, kostengünstigsten und nachhaltigsten Lösungen für die Zootechnik in der Toskana bilden. 

Dr. Duccio Berzi
C.S.D.L. Zentrum für die Studie und Dokumentation zum Wolf